„Der Immobilienbrief” Nr. 624:
Im Editorial beschreibt Werner Rohmert, warum er im Moment nicht so gut drauf ist. Da geht alles Hand in Hand. Irgendwas stimmt in der Zeit nicht. Ansonsten ist der Leitfaden: Das Geschäft geht auch mies – bei wem nicht? Wichtiger Trost für Neu-Zykler: Nichts bleibt, wie es ist. Es geht wieder bergauf, weil aktuelle Trostlosigkeit nicht die Realität spiegelt. Es kann nach dem Nullzins-Boom nur länger dauern. Ansonsten hat Rohmert viele Fragen. Ob der „Fight for Quality“-Jugend-Neubau- Kommunikations-Wahn anhält, ist auch offen. Die Wohnungsbau-Probleme bleiben ungelöst. Die Erfolge der Politik sehen im Spiegel besser aus als in der Realität. Mietendeckel-Diskussion motiviert. Vielleicht sollte man auf die Vergangenheit schauen, statt Petitessen zu diskutieren. Was uns seit Jahren umtreibt, ist die Frage, wie Aktienbilanzen auch großer Wohnungsgesellschaften bei 4,5% Zinsen aussehen. Die haben sich jetzt als Bezugspunkt wohl stabilisiert – Trend eher nach oben. Wie bei 20 bis 24-facher (Über-) Bewertung Wohnungsgeschäft gehen soll, ist offen. Wir suchen einmal Hidden Champions. Es kann doch nicht sein, dass die ganze Branche ohne Netz auf Nullzinsen herumgeklettert ist. Manchmal gibt es gute Ideen: Clemens Fuest schlägt Obergrenze für Staatsquote vor. Das macht Sinn.