Der Immobilienbrief Nr. 627

Der „Immobilienbrief” Nr. 627:

Im Editorial berichtet Werner Rohmert von der Wende. Das Reformpaket sei weniger gemeint, das „wende“ nicht. Sein Ehering ist wieder aufgetaucht. Damit hat es sich aber mit den guten Nachrichten. Rohmert gibt einen kurzen Überblick über die persönlichen letzten 2 Wochen – von dem V-Bank Datendiebstahl, über Amex-Hacking, über Bahn, (über Fußball spricht man nicht), über Apps und über manche Denkstrukturen der Digitalisierung, den gesunden Menschenverstand und Informatik Know how neu zu erfinden. Krönung des persönlichen Kopfschüttelns war die Übernahme eines neuen BMW. Aber in der Immobilienwirtschaft sei es auch nicht besser, resümiert Rohmert die Nachrichten der letzten 2 Wochen. Bei den Offenen Immobilienfonds (OIF) dampft es stärker, als wir annehmen. Fazit der internen Analysten-Backgroundgespräche auf unserer Immobilienjournalisten- Verbandstagung immpresseclub e. V.: „Nix wie weg. Egal wie, nur schnell.“ BNPPRE-GF Völker erwartet noch weitere Preisanpassungen bis der Markt wieder funktioniert. Allerdings versteht Rohmert nicht, wieso OIF bei 10 oder 20% Marktkorrektur von Medien und BaFin lebensgefährlich abgewatscht werden, während Immobilien AGs, deren Geschäftsmodell auf Bonitätstuning im Nullzinsumfeld beruhte und den Aktionären 60 bis 95% Kursverluste bescherte, weder von BaFin noch von Bundesbank beachtet werden. Es wäre jetzt, wo die Realität angekommen ist und weiterer Vertrauensverlust kaum noch möglich ist, an der Zeit, juristisch zu überprüfen, oder die Boom-Bewertungen jemals marktgerecht waren, meint Rohmert. (Seite 1)