Der „Immobilienbrief” Nr. 631:
Im Editorial befasst sich Werner Rohmert mit üblicher Ironie mit „Gesellschaftlicher Polarisierung ist Demokratie“. Demokratie ist nicht das Gutmenschen-Geschwafel der Eliten oder Subventionsmentalität und ideologische Debatten. Mit Blick auf Wahlergebnisse im Osten erinnert er an seine Erfahrungen aus der Wendezeit. Die „Blühenden Landschaften“ haben wir in 30 Jahren geschaffen. Nur die Menschen haben wir zurückgelassen. Migration hält er für notwendig, fordert aber klare Regeln auf Basis von Grundgesetz, Gleichberechtigung und Integrationsbereitschaft. Zum heutigen 25. Jahrestag von „9/11“ zieht er Parallelen zu aktuellen Kriegen und warnt zugleich vor einer endlosen Spirale aus Gewalt und Rache. Anlässlich von 125 Jahren Wuppertaler Schwebebahn verteidigt er ironisch seine früheren Immobilieninvestments in Wuppertal gegen den vermeintlich überlegenen München-Kauf.
Seine Rechnung: Höhere laufende Mietrenditen und Fremdfinanzierung konnten langfristig einen erheblichen Renditevorteil schaffen. „Wen frisst KI zuerst?“ –„Welche Standorte profitieren?“ Beim Thema KI erwartet er deutliche Umbrüche. Die größten Opfer sonnen sich heute noch im Truthahn-Wohlbefinden zu Hause. Die großen Bürostandorte könnten davon sogar profitieren, wenn persönliche Präsenz und unmittelbarer Austausch wieder an Bedeutung gewinnen. Zum Schluss warnt Rohmert vor Demografie-, Energie- und Wettbewerbsproblemen und verweist auf die weiteren Themen der Ausgabe.